Das Cello, auch Violincello genannt, ist ein Streichinstrument das vor 1535 aus der Viola-da-braccio-Familie in Norditalien entstanden ist. Es besteht aus verschiedenen Holzarten und benötigt dreimal soviel Holz als beim Bau einer Geige. Auch anders als bei der Geige oder Bratsche, wird das Cello im Sitzen gespielt. Es wird mit dem Hals nach oben gerichtet zwischen die Beine gestellt und mit einem ausziehbaren Stachel auf den Boden gestellt.
Ein Cello hat Vier Saiten eine A-Saite das ist die hellste, eine D-Saite, eine G-Saite und eine C-Saite welche die tiefste von allen ist. Um Klang zu erzeugen benutzt man meist einen Bogen. Der besteht aus einer Hartholzstange, dem sogenannten Frosch- das Ende des Bogens und Pferdehaaren die vom Frosch bis zur Bogenspitze gespannt werden. Man kann es auch mit den Fingern spielen, dann nennt es sich Zupfen – (pizzicato).
Die Noten sind meist im Bassschlüssel geschrieben. Es kommt aber auch vor dass in höheren Tonlagen der Tenorschlüssel oder der Violinschlüssel verwendet werden. Wenn man in verschiedenen Tonarten spielt wechselt man die Tonlagen. Davon gibt es mehrere: Als erstes kommt die 1. Lage, das ist auch die Grundlage die man als erstes lernt. Danach folgen die 2. Lage, 3. Lage, 3. Lage hoch/tief bis hin zu den Daumenlagen, die wie schon am Namen erkennbar, unteranderem mit dem Daum gespielt wird.
Bei den Größen eines Celli (-Mehrzahl) fängt es bei einem 1/16 an, geht über auf ein 1/8, ein 1/4, 1/2, 3/4, dann eine ungewöhnliche Größe- 7/8 Cello, die für kleine Erwachsene gedacht sind, als letztes das 4/4 die Standardgröße bei einem Cello.
In einem Orchester ist das Cello ein wichtiger Bestandteil, auch wenn es meist nur eine Unter oder Begleit-Stimme spielt. Es sorgt für warmen Unterton und einen kräftigen Klang. 2018 wurde das Cello zum Instrument des Jahres ernannt.
Ich spiele auch selbst Cello, es macht mir sehr Spaß darauf zu spielen. Momentan übe ich an einem Solostück Schindlers Liste, wozu ihr euch hier ein Beispiel-Video anschauen könnt.