Die DLRG, auch Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft genannt, ist die größte freiwillige und führende Wasserrettungsorganisation weltweit. Sie wurde am 19. Oktober 1913 in Leipzig in Folge eines Unglücks gegründet. Die Gründer setzten sich zum Ziel, Menschen im und am Wasser zu schützen und über Wassergefahren aufzuklären.

Die Entwicklung
Durch ihre Gründung konnte die Zahl der tödlichen Badeunfälle um rund 92% gesenkt werden. Das liegt daran, dass die Rettungsschwimmer*innen nach ihrer Ausbildung an Flüssen, Seen und am Meer Wache halten. Jedoch gibt es nicht überall und auch nicht zu jeder Zeit Wachdienste an den Gewässern und so kommt es, dass die Zahl der Todesfälle seit dem Jahr 2022 wieder ansteigt.
Hilfsmittel
Bei größeren Einsätzen nutzt die DLRG neben Schwimmer*innen auch Boote, Hubschrauber oder Rettungshunde. Zusätzlich kommen kleinere Hilfsmittel wie Wurfleinen, Gurtretter oder Rettungsbojen zum Einsatz, um Menschen in Not schnell zu helfen.

Aufbau
Die DLRG ist demokratisch aufgebaut, ähnlich wie die Bundesrepublik Deutschland. An der Spitze steht der Bundesverband. Darunter kommen die Landesverbände, danach die Bezirke und zum Schluss die Ortsgruppen. Die Leitung der Ortsgruppen übernehmen ehrenamtliche Ausbilder.
Mein persönlicher Bezug
Ich selbst bin Mitglied beim DLRG in einer Ortsgruppe. Wir haben zweimal die Woche Training und lernen dort unter anderem verschiedene Schwimm- und Rettungstechniken. Als Ziel des Trainings gibt es drei verschiedene Abzeichen, welche man mit unterschiedlich schweren Aufgaben erhalten kann. Ab dem silbernen Abzeichen und wenn man alt genug ist, kann man an verschiedenen Gewässern bei der Badeaufsicht helfen und selbst Dienste übernehmen.
Wer über einen bestimmten Zeitraum Wachdienste übernimmt, bekommt Unterkunft sowie Anreise und Essen kostenlos. Somit kann man mit etwas Arbeit einen kostenfreien Urlaub an einem Gewässer seiner Wahl verbringen.

Quellenverzeichnis: