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Sind Hausaufgaben sinnvoll?

Seit dem 15. Jahrhundert gibt es an den meisten deutschen Schulen Hausaufgaben, aber ist dieses System nicht langsam überholt?  Hilft es Schülern überhaupt? 

Laut einer Studie der Technischen Universität Dresden helfen Hausaufgaben Schülern*innen nicht wirklich. „Die guten Schüler*innen werden durch Hausaufgaben nicht unbedingt besser und die Schlechteren begreifen durch bloßes Wiederholen noch lange nicht, was sie im Unterricht schon nicht verstanden haben“ meint Hans Gängler der TU Dresden.

Die Lernwiksamkeit der Hausaufgaben wird stark bezweifelt, nicht nur, dass das schiere Wiederholen nichts bewirkt sondern auch bei kreativen Schreibaufgaben haben die Lernenden heutzutage Zugriff auf KI, was viele dazu anleitet zu „schummeln“. Die TU Dresden rät deswegen dazu, im Unterricht lieber Lernstrategien und Inhalte durch Förder- und Übungsangebote zu vermitteln und so die Last der Hausaufgaben abzuschaffen.

Tatsächlich wirken sich Hausaufgaben in den meisten Fällen sogar negativ auf die Schüler*innen aus. Sie werden frustriert, bilden viel zu hohe Ansprüche an sich selbst und sind gestresst. Die Hausaufgaben nehmen tatsächlich ungefähr 1,5 Stunden der Freizeit eines durchschnittlichen Schülers ein, mit dem Lernen für Tests und der Zeit die sie sowieso im Unterricht verbringen kann das schnell zu viel werden.

Quellen: https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/forschung-sind-hausaufgaben-noch-notwendig-oder-laengst-ueberholt/

https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/studie-der-universitaet-dresden-hausaufgaben-bringen-nichts-a-532362.html

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