Fahrrad-TÜV an der Waldorfschule

Polizei überprüfte Verkehrssicherheit

Fahrradfahren ist gesund, umweltfreundlich und schont das Klima. Leider sind insbesondere jüngere Verkehrsteilnehmer zum Teil erheblichen Risiken ausgesetzt. Damit auch Schülerinnen und Schüler den sicheren Umgang mit ihrem Gefährt erlernen, erhalten sie in der Regel in der vierten Klasse die Gelegenheit zu einer offiziellen Radfahrprüfung. „Die bis vor kurzem geltenden Einschränkungen haben diesen Teil der Verkehrserziehung allerdings ausgebremst. Wenigstens der Fahrrad-Check konnte stattfinden und die Prüffahrt wird nachgeholt“, erklärt Daniel Cöster, Klassenlehrer der 4a. Und so überprüften die lokalen Polizeibeamten die mitgebrachten Drahtesel der Viertklässler auf Herz und Nieren: Funktionieren Bremsen und Beleuchtung? Hat das Rad Reflektoren und eine gut wahrnehmbare Klingel? Wer diesen Test bestand, konnte sich im Anschluss über einen Aufkleber freuen, der die polizeilich festgestellte Tauglichkeit des Rades bestätigt. 

„Wir alle hoffen, dass die Radprüfung in Zukunft wieder regulär in der vierten Klasse stattfinden kann“, sagt Klassenlehrerin Maike Waldow (4b). „Denn das sichere Beherrschen des Rades und das Kennen der wichtigsten Regeln sind eine grundlegende Voraussetzung für die Teilnahme am Straßenverkehr“, ist die Lehrerin überzeugt. Fakt ist: Fast die Hälfte aller im Verkehr verunglückten Kinder zwischen 10 und 15 Jahren waren laut Statistik mit dem Rad unterwegs. 

Wer wissen will, was genau ein verkehrssicheres Fahrrad ausmacht, kann sich hierzu auf den Seiten der Deutschen Verkehrswacht informieren. Dort finden sich auch Lernmaterialen zum richtigen Verhalten im Verkehr.