Depression (psychische Erkrankung)

Die Depression ist eine psychische Störung bzw. Erkrankung. Die Typischen und die Häufigsten Symptome einer Depression sind gedrückte Stimmung, häufiges Grübeln, das Gefühl von Hoffnungslosigkeit und Leere. Häufig gehen Freude und Lustempfinden, Selbstwertgefühl, Leistungsfähigkeit und das Interesse am Leben verloren. Lebensfreude ist dadurch oft beeinträchtigt.

Diese Beschwerden treten auch bei gesunden Menschen im Rahmen der Trauer nach einer Verlusterfahrung auf. Meistens verbindet man die Depressionen mit einem traumatischen Erlebnis in dem man schweres durchmachen musste oder was sehr traumatisierendes erlebt hat.

In der Psychiatrie wird die Depression den affektiven Störungen zugeordnet. Die Diagnose wird nach Symptomen und Verlauf (einmalige oder wiederholte depressive Episode) gestellt. Die Standardbehandlung einer Depression beinhaltet Psychotherapie und ab einem gewissen Schweregrad zusätzlich die Einnahme von Antidepressiva. Wobei das den meisten nicht hilft und es die Depressionen oft noch viel schlimmer verursacht.

Im alltäglichen Sprachgebrauch wird der Begriff depressiv häufig für eine normale Dysphorie, also eine niedergeschlagene Stimmungslage ohne Krankheitswert verwendet. Der korrekte Fachbegriff dazu wäre deprimiert. Im medizinischen Sinn ist die Depression jedoch eine ernste, behandlungsbedürftige und oft folgenreiche Erkrankung, die sich der Beeinflussung durch Willenskraft oder Selbstdisziplin des Betroffenen entzieht. Sie stellt eine wesentliche Ursache für Arbeitsunfähigkeit oder Frühverrentung dar und ist der Auslöser für rund die Hälfte der jährlichen Selbsttötungen in Deutschland.

Anzeichen einer Depression sind Interessensverlust, Antriebsmangel, verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit, vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, Schuldgefühle, negative und pessimistische Zukunftsperspektiven, Suizidgedanken, Selbstverletzungen und Schlafstörungen.

Von Luna Bohne 10b

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