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Programmier-AGs und Workshops

Ich habe letztes Schuljahr (2020/2021) an den AGs für Python und Blender teilgenommen und mache dieses Jahr (2021/2022) eine erweiternde AG für die Programmierung in Java.

Die AGs gehen über ein Schuljahr. Sie starten zwischen den Sommer- und Herbstferien und enden kurz vor den Sommerferien.

Ich kann die AGs sehr empfehlen, da sie einem in ganz andere Bereiche Einblicke ermöglichen, man nette Menschen kennen lernt und man neue und spannende Dinge dazu lernen kann. Ich hoffe, dass es auch bei uns an der Schule bald wieder Informatik als Wahl für die praktischen Epochen gibt.

Weitere Informationen und Kurse: https://www.alu.et-inf.uni-hannover.de/

Python-AG:

Informationen und Ablauf:

Die Python AG ist für Anfänger*innen der Klassenstufen 08-12, von Schulen aus der Umgebung Hannovers.

In diesem Kurs werden einem die Grundlagen des Programmierens mit der Programmiersprache Python beigebracht. Python ist eine relativ einfach aufgebaute Programmiersprache und ist deshalb gerade für Anfänger*innen gut geeignet.

Die AG findet einmal die Woche nach der Schule statt und geht über 1 ½ Stunden. Die AG wird von Mentorinnen der Initiative geleitet, welche an der Uni Hannover studieren.

In den ersten zwei Stunden der AG lernt man allgemeine Dinge aus der Medienkunde (dies beinhält das Installieren der benötigten Programme), bis man zur Informatik übergeht und zum Programmieren kommt.

In der ersten Zeit der Stunde lernt man meist ein neues Thema kennen, für welches man anschließend eine Aufgabe bekommt. Diese löst man dann alleine oder in einer kleinen Gruppe. Dabei stehen einem die Mentorinnen unterstützend zur Seite. Am Ende der Stunde bespricht man dann die bearbeitete(n) Aufgabe(n).

Die letzten AG Treffen programmiert man mit dem Erlernten ein eigenes Spiel.

Am Ende der AG erhält man eine Teilnehmer*innen Urkunde.

Alternativ zu einer AG kann man auch in den Oster- oder Herbstferien einen Workshop in den Programmen Python und Blender (keine Kombination) machen.

Eindrücke:

In folgendem Beispiel seht ihr einen in Python programmierten Taschenrechner. Das praktische an diesem Rechner ist, dass man ihn für jede Aufgabe individuell umprogrammieren kann und so auch kompliziertere Aufgaben damit lösen kann. Man gibt dem Programm zwei Zahlen und eine Rechenoperation (ggf. weitere Informationen) und dieses gibt einem dann das Ergebnis aus.

Code:

Zahl1=int(input (“Gib eine Zahl ein “))
Zahl2=int(input (“Gib eine zweite Zahl ein “))
Rechenoperation = input (“Wähle eine Rechenoperation +,-,*,/ “)
if Rechenoperation ==“+”:
print (Zahl1 + Zahl2)
elif Rechenoperation == “-“:
print (Zahl1- Zahl2)
elif Rechenoperation == “*”:
print (Zahl1 * Zahl2)
elif Rechenoperation == “/”:
if Zahl2== 0:
print (“Ich kann nicht durch Null teilen”)
else:
print (Zahl1 / Zahl2)
else:
print(“Ich brauche eine Rechenoperation zum Rechnen”)

– gibt an, in welchem welches Format etwas hat, hier unterscheidet man zwischen Text, Zahlen und richtig/falsch

– sind vorprogrammierte Befehle im Programm Python

– eigene Texte

– Zeichen und eigene Namen

Ausgabe:

Bei diesem Beispiel wird 20.465 durch 7 geteilt ( / ) und das Ergebnis (2923.5714285714284) ausgegeben.

Gib eine Zahl ein 20465
Gib eine zweite Zahl ein 7
Wähle eine Rechenoperation +,-,*,/ /
2923.5714285714284

Des Weiteren lernt man Listen zu erstellen, denen man Sachen anfügen kann oder Informationen löschen kann und auch Sortierprogramme, Bildausgaben bis dahin, dass man kleine Spiele programmieren kann, bei denen man z.B. auch Mausklicks und deren Position erfassen kann und weiter verarbeiten kann oder sich eigene Funktionen erstellen, die auf ein Kommandowort einen Bestimmten Code ausführen.

Java-AG:

Informationen und Ablauf

Die Java-AG ist die Fortgeschrittenen-AG und Basiert auf den Kenntnissen der vorigen AG in Python. Die AG läuft ähnlich ab wie die Python AG, nur dass man hier in der Sprache Java programmiert.

Java ist eine kompliziertere Programmiersprache als Python, bietet dadurch aber auch mehr Möglichkeiten. Java ist auch, die mit am weitesten verbreitete Programmiersprache und ist mittlerweile fast überall zu finden.

Eindrücke:

In folgendem Beispiel ist ein Sortier-Algorithmus zu sehen, der sogenannte Bubble-Sort. Er vergleicht der Reihenfolge nach alle Elemente eines Ganzen auf eine bestimmte Eigenschaft und sortiert sie nach dieser Eigenschaft ab- oder aufsteigend um. In diesem Beispiel werden vorgegebene Zahlen nach ihrer Größe sortiert.

Code:

public class Bubblesort {

public static int[] sort(int[] array){
boolean a = true;
while (a){
for (int i = 0; i < array.length-1; i++) {
a= false;
if (array[i] > array [i+1]){
int x = array[i];
array[i] = array[i+1];
array[i+1]= x;
a = true;
}
}
}
return array;
}
public static void main(String[] args) {
int[] array = {18, 16, 73,16, 36, 82, 87};
array = sort(array);
for(int j=0; j< array.length; j++){
System.out.println(array[j]);
}

}
}

Da Java, wie gesagt, komplizierter ist, kann ich leider nicht das Programm erklären, da es zu lang wäre. Es ist eher nur für einen Eindruck da, wie so etwas aussehen kann.

Ausgabe:

Ausgegeben wird die sortierte Zahlenfolge:
16
16
18
36
73
82
87

Milena W.

Quellen: Eigene Erfahrungen und Programme, Ada Lovelace’s Urenkelinnen (https://www.alu.et-inf.uni-hannover.de/)

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